Merida

Drei Lords auf Brautschau

In Merida – Legende der Highlands kommen die Clans des Königreichs traditionell zusammen, um sich in den Highland Games miteinander zu messen. Das sind raue Sportwettkämpfe, in denen die Lords ihre Männlichkeit unter Beweis stellen. Diesmal ist jedoch etwas anders: Jeder der Clans schickt einen Bewerber – jeweils den erstgeborenen Sohn der drei Lords – ins Rennen. Jeder mit dem Ziel die Hand von Merida für sich zu gewinnen.

Pflichtbewusst laden König Fergus und Königin Elinor die Clans ein. Leider sind Sie untereinander zerstritten, reißen sich in der Gegenwart von König Fergus und Königin Elinor aber zusammen. Es ist Fergus’ Aufgabe, sie zu beruhigen, damit sie nicht sofort aufeinander einschlagen – obwohl er dabei liebend gern selbst mitmischen würde.

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Die Lords und ihre Söhne sind definitiv nicht die kultiviertesten Hausgäste, die man sich wünscht. Lord Macintosh ist ein magerer Kerl mit lockigen Haaren und einem großen, blauen Gesichts-Tattoo. Er ist sehr griesgrämig und kann sich von einer Sekunde zur anderen in einen aggressiven Pitbull verwandeln. Sein Sohn hat ebenfalls lange Locken und verliert genauso schnell die Beherrschung.

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Lord MacGuffin ist riesengroß – ein Nachfahre der Wikinger. Die Augen sind unter buschigen Brauen versteckt und seine Stimme klingt wie Donnergrollen. Sein Sohn ist fast das Ebenbild seines Vaters, abgesehen von seinem kindlichen Gesicht und dem völlig unverständlichen Dialekt, den er spricht.

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Und dann gibt es noch Lord Dingwall, den kleinsten, ältesten und hitzköpfigsten der drei Lords. Zu seinen besten Zeiten war er besonders Furcht erregend. Er ist wie einer dieser mürrischen Alten, die auf der Veranda sitzen und den Kindern aus der Nachbarschaft ’Runter von meinem Rasen!’ zubrüllt. Der kleine Dingwall ist sein argloser und unbeholfener Sohn.

Die trostlose Aussicht, einen der drei Kandidaten heiraten zu müssen, führt dazu, dass sich Meridas Wunsch nach einer anderen Zukunft unbändig wird. Doch der Plan, mit dem sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen will, ist überhastet und schlecht durchdacht. Ihre Entscheidung hat ernsthafte Konsequenzen für die Clans, und ihre Mutter ist furchtbar wütend auf sie. So wie viele Mütter und Töchter geraten die beiden aneinander. Schließlich sieht Merida keinen anderen Ausweg, als auf ihrem treuen Pferd Angus zu fliehen.

Sie reitet mit halsbrecherischem Tempo in den Wald bis sie zu einem perfekt arrangierten Steinkreis aus gigantischen, monolithischen Felsen gelangt. An diesem geheimnisvollen Ort sieht Merida zum ersten Mal die Irrlichter – blaue mystische Wesen, die wie schwebende Flammen aussehen und auf diese faszinierende Art wispern. Sie scheinen Merida zu locken, geradezu einzuladen, ihnen zu folgen.

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Hauptsächlich geht es im Film um Tapferkeit, darum den Mut zu finden, etwas loszulassen. Merida ist ein sehr tapferes Mädchen, aber manchmal erfordert es den größten Mut, dem eigenen Herzen zu folgen. Merida ändert ihr Leben – nur anders, als sie es sich erhofft. Sie muss auf ihr Innerstes hören und herausfinden, wer sie wirklich ist. Erst danach kann sie ihr wahres Schicksal erkennen und erfahren, was es heißt, mutig zu sein.

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