Findet Dorie

über die Drehorte

FINDET DORIE spielt wieder in der reichhaltigen Unterwasserwelt, die die Zuschauer schon 2003 in FINDET NEMO kennengelernt haben. Regisseur Andrew Stanton stand vor einer bemerkenswerten Herausforderung: „Die Technik entwickelt sich wahnsinnig schnell weiter, aber wir wollten die Optik und Stimmung des ersten Films beibehalten. Dadurch waren wir gezwungen, Verbesserungen einzubringen, ohne dass sie auffallen. Die Lichtgestaltung ist noch komplexer geworden und die Tier- und Pflanzenwelt detailreicher.“

„Glücklicherweise ist es uns bereits beim ersten Film gelungen – selbst ohne die Technik, die uns inzwischen zur Verfügung steht –, dass die Zuschauer das Gefühl haben, selbst unter Wasser zu sein. Genau das wollten wir auch diesmal wieder erreichen“, meint Stanton.

FINDET DORIE startet im vertrauten Korallenriff von Nemo und Marlin, führt den Zuschauer dann bis an die Küste Kaliforniens und ins Herz des Meeresbiologischen Instituts. Während die Filmemacher die Optik und das Gefühl in der Unterwasserwelt beibehielten, die sie vor über zehn Jahren erschaffen hatten, kreierten sie zusätzlich mutige und völlig neue Schauplätze, die es für den Zuschauer noch zu entdecken gilt.

Ein brandneues Abenteuer bringt brandneue Welten.

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WO IST DORIE?
Das Riff steht für Spaß, Familie und die Geborgenheit eines Zuhauses. Farbenprächtige Korallen und Seetang bieten Marlin, Nemo und Dorie Schutz – zumindest so lange, bis das neue Abenteuer losgeht. „Das Korallenriff ist etwas aufwendiger und noch dynamischer als das, was wir im ersten Film zu sehen bekamen“, sagt Stanton. „Wir bleiben allerdings nicht allzu lange dort.“

Der Kelpwald befindet sich direkt vor dem Meeresbiologischen Institut. Ein trüber, aber magischer Ort, an dem die langen Algen die Sonnenstrahlen brechen und dadurch wunderschöne Lichteffekte entstehen. Stanton sagt: „Wir waren von Anfang an in die Idee verliebt, einen Kelpwald zu erschaffen. Er ist faszinierend – ein bisschen wie ein Unterwasser-Mammutbaum-Wald.“
Ko-Regisseur Angus MacLane ergänzt „Der Kelpwald war unglaublich anspruchsvoll zu erstellen – vor allem das Wasser, damit die Algen realistisch aussehen. Das wäre zu Zeiten von FINDET NEMO technisch noch nicht möglich gewesen. Inzwischen haben wir aber bessere Lichteffekt- und Rendering-Techniken. Dadurch war es möglich, realistische Lichteffekte unter Wasser zu kreieren und einen glaubhaften Kelpwald als Umgebung zu schaffen.“

Das Meeresbiologische Institut ist gleichermaßen Rettungs- und Rehabilitationszentrum sowie Aquarium. Das Meeresbiologische Institut ist riesig mit seiner Reihe von Pools und Lehr-Ausstellungen. „Es ist wirklich fortschrittlich und der Erhaltung der Tiere gewidmet“, erläutert Stanton. „Sie wollen die Welt über das Leben im Meer besser aufklären und darüber, wie es untrennbar mit unserer Existenz auf der Erde zusammenhängt.“ „Die Animation des Meeresbiologischen Instituts war kein Kinderspiel“, ergänzt der Regisseur, „da bei Glasbecken voller Wasser die verschiedensten Reflexionen entstehen, die das Gesamtbild stören. Wir alle kennen den daraus resultierenden Look, das Publikum erwartet ihn auch, aber niemand denkt darüber bewusst nach“, so Stanton weiter. „Zum Glück waren wir jedoch in der Lage, mit der heutigen Technik Spiegelungen und Brechungen auf glaubwürdige Art und Weise darzustellen.“

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