Findet Nemo

Findet Nemo 3D – Fakten über Haie

In Findet Nemo 3D begegnen Marlin und Dorie vielen interessanten Meeresbewohnern, darunter auch einer Hai-Bande, die geschworen hat, keinen Fisch mehr zu essen, weil sie von ihren Ozeannachbarn endlich geliebt werden wollen.

Über das Design

Alles beginnt mit einer Zeichnung – Selbst in der Computeranimation entsteht das Aussehen von Figuren wie Bruce, Hammer und Hart nicht am Bildschirm. Das Design der drei Haie wurde maßgeblich von frühen Schwarzweiß-Bleistiftskizzen und Kohlezeichnungen des Künstlers Simón Varela beeinflusst, die, laut Regisseur Andrew Stanton, einen perfekten Mix aus Realismus und Karikatur darstellten.

Zeichner bei der Arbeit – Produktionsdesigner Ralph Eggleston erweiterte das Konzept mit Farbskripten aus Pastellkreide, die die Farbgebung, die Ausleuchtung und die Stimmung beschreiben, und vereinte den visuellen Stil der Figuren mit der ganzen Welt des Films.

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Bruce – Ein Weißer Hai, der verzweifelt versucht, sich das Fischfressen abzugewöhnen.

Bestes Zitat: „Heut gibt’s frischen Fisch!
Sein Vorteil: Bruce ist ein Weißer Hai.
Langer Bursche: Von Kopf bis Schwanz misst Bruce über 6 Meter, was selbst für einen Weißen Hai ziemlich groß ist.
Vegetarier: Bruce neues Motto, mit dem er seine und die generell miese Reputation von Haien im Meer aufpolieren möchte, lautet: „Fische sind Freunde, kein Futter.“
Haifischlächeln: Bruce hat 202 Zähne im Maul und jeder einzelne wurde individuell animiert. Weil sich bei der Recherche herausstellte, dass Haifischzähne alles andere als perfekt sind, wollten die Filmemacher, dass Bruce auf jeden Fall auch einen schiefen Zahn bekommt.
Das große Fasten: Obwohl Bruce dafür gelobt wird, schon ganze drei Wochen keinen einzigen Fisch gefressen zu haben, ist es eine Tatsache, dass Weiße Haie nach einem fürstlichen Mahl bis zu drei Monate fasten können.

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Hart – Ein hyperaktiver Kurzflossen-Mako, der seine Fischfreunde „verlegt“.

Bestes Zitat: „Voll krass, hey? Bin so voll kluger Knutschdelphin, voll süß, oder?“
An der Nasenspitze: Hart ist ein Mako-Hai, der in Australien wegen seiner spitzen Schnauze auch „Blue Pointer“ genannt wird.
Glückszahl 13: Hart ist knapp 4 Meter lang, was für einen Mako ziemlich durchschnittlich ist. Von diesen drei Haien ist er der kleinste. Als Ausgleich beschlossen die Filmemacher, ihm ein etwas raubeinigeres Aussehen zu geben: er hat diverse Narben und einen Angelhaken in der Nase, der wie ein Piercing aussieht.
Am Haken: Makos sind bei Sportanglern sehr beliebt, was auch den Haken in Harts Nase erklären würde.
Springende Makos: Makos sind bekannt dafür, aus dem Wasser zu springen, was auch seine Verachtung für „kleine hüpfende Delfine“ erklären würde.

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Hammer – Ein weichherziger Hammerhai, der der festen Auffassung ist, eine Gruppenumarmung kann die Probleme seiner Hai-Kumpel lösen.

Bestes Zitat: „War bestimmt Amerikaner.“
Behämmert: Hammer ist ein Hammerhai.
Passt in keinen Werkzeugkasten: Hammer ist knapp unter 5 Meter lang, was der Länge eines durchschnittlichen Hammerhais entspricht – und der 16-fachen Länge eines durchschnittlichen Hammers.
Sie gegen uns: Hammer entwickelt eine ausgeprägte Abneigung gegen Menschen – besonders gegen Amerikaner – als ihm Marlin erzählt, dass Nemo von einem Menschen entführt wurde. Hammerhaie sind zwar nicht bekannt dafür, Menschen anzugreifen, verteidigen sich aber vehement, wenn sie sich bedroht fühlen (egal, ob von einem Amerikaner oder sonst wem).
Augen geradeaus: Hammer bemerkt als Erster die drohende Explosion, was nur logisch ist, denn Hammerhaie verfügen – Dank ihrer Kopfform – über ein bemerkenswertes Blickfeld.

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